Günstiges Lenovo Thinkpad mit Macken
Wer studiert oder verreist oder auch nicht, braucht ein Notebook. Also brauchte ich auch eins! Es sollte robust sein, leicht, leistungsstark, lange Akkulaufzeiten haben, auf dem neusten Stand der Technik und ich wollte normale Spiele damit spielen können. Und das alles bitte um die 1100 Euro!!! Natürlich wusste ich, dass die genannten Kriterien sich gegenseitig ausschließen. Wenn ein Notebook robust ist, ist es meistens auch schwerer. Wenn man ein Notebook mit viel Power hat, muss man auf eine lange Akkulaufzeit verzichten. Und der neuste Stand der Technik ist wie immer teuer!
Ich pendelte mich schnell auf Businessnotebooks mit einem 14 Zoll Bildschirm ein, da hier schon eine gewisse Mobilität vorhanden war. Doch in meiner Preisklasse war das gleichbedeutend mit schwachen Prozessoren, onBoard Grafik und oft auch ohne Betriebsystem/Garantie. Sicherlich hätte ich mir ein Notebook von Asus oder Acer kaufen können, die ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis haben, doch stehen sie in dem Verruf nach 2-3 Jahren nicht mehr so gut zu funktionieren. So wie es bei den Aldi Rechnern Gang und gebe war (oder ist). Daher rückten die Lenovo Thinkpads T400 (ehemals IBM) und Dells Latitude in meinen Fokus, da sie bei vielen Rankings oben mitmischten und eine gute Verarbeitung haben. Doch die gewünschten Ausstatungen waren für mich selbst mit Studententarifen nicht erschwinglich. Daher fing ich an nach gebrauchten Lenovo oder Dell Notebooks zu gucken.
Über ebay bin ich letzendlich auf einen Internetshop gestoßen, der Demopool Geräte von Lenovo verkauft. Demopool Geräte, sind Notebooks die kaufbereiten Firmen für Testzwecke zur Verfügung gestellt werden. Wie Neu hat sich der Shop auch auf die Fahne geschrieben. Denn er heißt “Notebooks wie Neu” (nbwn). Zwar können die Geräte leichte Gebrauchsspuren aufweisen, sind aber technisch einwandfrei und werden mit der Restgarantie von meistens 2,5 Jahren ausgeliefert. Wer dieses gewisse Risiko in Kauf nimmt, bekommt ein Lenovo Thinkpad Notebook für einige hundert Euro günstiger. So bestellte ich mein Lenovo Thinkpad T400 2767-2MG für 1072 Euro. Listenpreis war ab 1849 Euro!
Als ich das Thinkpad auspackte viel mir sofort der Kratzer auf dem Akku auf. War mir aber ziemlich egal. Bei dem Preis auf jeden Fall ein hinnehmbares Übel! Nach 2-3 Tagen bemerkte ich, dass die rechte Gehäuse Kante klapperte und sich ohne große Kraft auseinander drücken ließ. Ich ärgerte mich natürlich und
rief bei dem besagten Internetshop an. Der Mann am Apparat entschuldigte sich dafür und empfahl mir, die Schrauben nachzuziehen und sonst eine eMail mit Bildern zu schicken. Wahrscheinlich würde dass Gerät dann auf Kulanz repariert. Mein Problem war, dass ich erst 1-2 Wochen später zu Hause war und das passende Werkzeug parat hatte. Aber es brachte nichts, die Schrauben waren fest und es klapperte immernoch. Wieder 1-2 Wochen Faulheit eingerechnet, meldete ich mich bei dem Shop per Mail mit Bildern und schilderte das Problem. Ich bekam schnell eine Mail zurück, die einen Link für die Adresse von Garantiehändlern beeinhaltete. Von wegen Kulanz und Notebooks wie Neu! Doch dies war das einzige Problem und ich würde wohl wieder bei dem Shop kaufen - des Preises wegen!



8. Juli 2009
jeder, der nach paderborn zum studieren geht, bekommt erst einmal kostenlos ein notebook…
cool, was?
8. Juli 2009
Ich wusste bis vor ein paar Monaten nichtmal wo Paderborn ist geschweige denn das die Stadt eine Uni hat. Was bekommt man denn für ein Notebook?
9. Juli 2009
keine ahnung- kannst ja mal googlen, es war jedenfalls ein artikel darüber in der letzten sonntags-faz.
gruß
14. September 2010
Das mit dem Spalt bzw. dem Spiel auf der rechten Seite ist ein typisches Problem des T400. Einfach mal googeln.