Ein guter Freund von mir ist die Tage von seinem Work &Travel Trip aus Australien zurückgekommen. An sich war es bei ihm No Work Just Travel , das ist aber nebensächlich. Viel entscheidender ist, dass er sich ein Didgeridoo hat nachschicken lassen. Das Ding ist ein Eukalyptusstam der von Termiten ausgehölt wurde. Also neben der Panflöte das ökologischste Musikinstrument der Welt - mindestens! In der Tragetasche sah es so aus, als würde er eine Basuka mit sich rumschleppen. Ist aber in Echt ein Alpenhorn nur mit mehr Bio und ohne Horn.

Aber erstmal ausgepackt sieht das Ding echt schnieke aus, alle mal besser als das obligatorische gelbe Road-Sign, was man hier schon in jedem zweiten Laden hängen sieht. Die Töne sind für unsere Ohren zwar nicht gerade die Oberklasse, aber es macht schon eine Menge Spaß sich mal zu probieren. Bei mir hörte es sich beim ersten Versuch an wie ein warmer Furz, ein anderer Freund hat das Ding glatt mit einer Trompete verwechselt.

Mitlerweile nach einem Abend intensiven Übens, spiel ich das Didgeridoo gefühlt wie ein junger Gott. Also ich bring schonmal einen Ton raus, zumindest manchmal. Aber wie auch immer, ob man durch die Nase einatmen und gleichzeitg durch den Mund ausatmen muss um es zu spielen, kommt es schon ziemlich geil das Ding auszupacken. Damit macht man an “Wir hängen gepflegt ab” Abenden dem Geklimper der sich immer wieder verzweifelnd versuchenden Möchtergerngitarrenspielern harte Konkurrenz!

Mit der beigelegten Wie spiele ich das Didgeridoo - DVD (hier trifft Tradition auf Moderne) will mein Freund ernsthaft jeden Tag 45 Minuten das Töne rausquetschen üben. Nur glaub ich, dass sein Zimmer dann ganz schnell von den Eltern ins Gartenhaus ausgelagert wird. Trotzdem geiles Teil das Didgeridoo!

Beim The Australian home of all things Didgeridoo findest du alles für deinen Einstieg in die Didgeridoo Szene ;-)