Meine erste Studentenbude in Münster
Na wer sagt es denn, gestern gerade am ersten Todestag meines Stiefvaters flattert mir ein Brief des Studentenwerkes Münster in die Bude.
(…)kann ihnen ein Zimmer in der o.g. Wohnanlage zu Verfügung gestellt werden.
Wer meine Freude gerade nicht richtig einordnen kann, ich hab erst drei Tage zuvor ein Bewerbungsschreiben losgeschickt. Und normalerweise wartet man auf ein Zimmer oder Appartment in einem Studentenwohnheim ein bis zwei Semester. Zudem wurde es bei mir langsam richtig eng mit der Wohnungssuche in Münster, da ich nicht richtig energisch und eher unkoordiniert an die Sache gegangen bin. So ist es mal wieder bewiesen das Freud und Leid sehr nah beieinander liegen, vielleicht gehen sie ja Hand in Hand.
Ich glaube seitdem mir gesagt wurde, dass das Abi das Ticket weg von den Eltern ist, habe ich von meiner eigenen Bude geträumt. Damals wusste ich aber nicht, dass man dann auch selber waschen, putzen, bügeln, kochen und was sonst noch alles anfällt muss. Lag vielleicht daran, das mein Bruder dies nie in seiner ersten Bude gemacht hat
Dienstag werde ich dann wohl zur Verwaltung nach Münster fahren und den Mietvertrag für mein erstes eigenes Zimmer unterschreiben. Außer es ruft noch einer aus den vielen Wohnungen an die ich mir mal angeguckt habe (optimistisch geschätzt steht da noch eine aus) und preisgünstiger sind. Weil die billigsten Unterkünfte sind die Studentenwohnheime nicht. Zumindest nicht der Coerdehof der kloppt schon mit über 300 Euro rein. Dafür habe ich aber mein eigenes Bad und den Luxus lass ich mir schon etwas kosten!


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