Na klar ist es aus SEO Gründen nicht gerade von Vorteil nach dem Wechsel von einer Subdomain auf eine eigene Domain nichts zu schreiben. Meine Besucherzahlen strafen mich auch ab. Und das, wo ich jetzt jeden Monat fünf Euro auf den Tisch legen muss, nur damit ich mich hundertachtzehn.com nennen darf. Aber es hat sich gelohnt. Es ist mein Geld, meine Domain und die kann an Wert gewinnen oder verlieren, im Endeffekt kann es nur mich kratzen.

Vor einigen Wochen habe ich den Artikel Verwirrt im Kopf geschrieben. Kein schöner und literarisch wertvoller Artikel, aber es war eben ein Ausdruck meiner Selbst. Ich schrieb, dass meine Laune mit den Besucherzahlen hoch und runter ging. Zur Zeit ist es genau umgekehrt! Ich habe endlich wieder eine Aufgabe. Ich komme raus und kann Nachts endlich wieder einschlafen, da mein Körper mehr machen musste, als zum Klo und Kühlschrank zu laufen. Oder ich kann nicht einschlafen, weil so viele Impressionen und Visionen in meinem Kopf herumschwirren. Aber das empfinde ich auch als positiv.

Aber warum schreibe ich nicht jeden Tag von dem Erlebten in meiner eigens dafür aufgemachten Kategorie Mein Leben? Keine Lust? Nein, das eher nicht, es ist fast so als wären zu viele Impressionen vor meinem geistigen Auge, die ich verschriftlichen möchte. Ich komme mir ein wenig vor wie ein Drucker der zwei Stück Papier einzieht. Paper Overflow!

Es bewegt sich aber etwas, zum Teil wieder durch Hilfe anderer, aber Hauptsache es geht vorran. Gemeinde, Bewerbungen, und bald schon ein Praktikum? Ob und wie sich dadurch mein Blog verändern wird weiß ich noch nicht. Vielleicht werden sich in Zukunft wieder häufiger große Lücken zwischen den Artikeln auftun oder ich schaffe es den overflow zu reparieren und kann regelmäßiger schreiben. Aber es ist egal, weil es ist mein Blog und mein Leben.