Einfach ist es nicht einen vernünftigen Einstieg in die Welt des Internets zu finden-obwohl wenn man es von Myspace oder StudiVz aus sieht schon. Ein paar Freunde in seine Liste hinzufügen und schon hagelt es Wilkommensgrüße.

Aber ich rede vom wahren Internet. Mein Bruder ruft mich gestern unerwarte an, nennt mir einen Link, ein Passwort und schwups hatte ich einen Blog am Hals. Man bekommt in 10 Minuten einen Crashkurs was man machen und was man am besten nicht machen sollte, wo man Artikel schreibt und wie man seinen Blog verwaltet, wo man sich anmeldet um gehört zu werden - und dann ist das Telefonat zu Ende. Und da steht man nun mit Gefühlen zwischen Euphorie und Verzweiflung. Nicht das ich keinen Blog wollte, aber wollen und haben sind bekanntlich zwei unterschiedliche Sachen. Und so fragt man sich dann:

Was soll ich schreiben? Zu welchen Kategorien kann man durchgehend etwas schreiben? Was interessiert und was nicht? Kann ich überhaupt schreiben? Worüber schreibt man zuerst?

Und so ist es gar nicht einfach seinen ersten Artikel abzuliefern und wenn man dann fertig ist, weiß man nicht sorecht was man davon halten soll. Ändert hier und da etwas und hofft, dass er wenigstens nicht peinlich ist. Und ganz ehrlich ein bisschen vermisst man sie doch, die albernen Wilkommenskommentare von Myspace und Co.

Aber man möchte sich unterscheiden und eine andere Richtung einschlagen, man versucht sich selbst gerecht zu werden, an den eigenen Schreibqualitäten zu feilen und endlich was sinnvolleres auf die Beine zu stellen! Auch will ich mit der Zeit Antworten auf die oben gestelten Fragen finden, neue Fragen aufwerfen und wiederum neue Antworten finden.

Und  so möchte ich meine zweite Kategorie eröffnen, die mich hoffentlich ein Stück weiter führt.

“Mein Leben”

Es werden Artikel über meine Zeit in England folgen, Geschehnisse werden verarbeitet und niedergeschrieben. Lustiges, trauriges was auch immer,  Mein Leben halt.